
Eine antike Weltkarte mit Kompass. Bild von Ylanite Koppens.
Der Realismus, auch als Klassischer Realismus bekannt, ist eine Theorie, die das ständige Potenzial für Konkurrenz und Konflikt in den internationalen Beziehungen betont. Er basiert auf den Ideen von Thukydides, Machiavelli und Hobbes, die ein pessimistisches Menschen- und Politikbild teilten. Das realistische Denken entstand in der Zwischenkriegszeit als Reaktion auf das vermeintliche Scheitern des Liberalismus. Aus realistischer Sicht war der Liberalismus unfähig gewesen, den Ausbruch des Ersten Weltkriegs zu verhindern. Wissenschaftler wie Edward Carr und Hans Morgenthau wandten eine induktive Methodologie an. Sie beobachteten das Verhalten einzelner Staaten und leiteten daraus allgemeinere Ideen über internationale Beziehungen ab. Ihrer Ansicht nach sind Staaten die Hauptakteure innerhalb eines anarchischen internationalen Systems. Sie kämpfen ständig um Macht, um ihr Überleben zu sichern. Während des Kalten Krieges entwickelte sich der Klassische Realismus weiter zum Neorealismus, der in der Disziplin einflussreich wurde. Heute jedoch ist der Realismus eine von mehreren Theorien der internationalen Beziehungen.
Vordenker des Realismus
Thukydides
Die Ursprünge des Realismus in den internationalen Beziehungen lassen sich bis ins 5. Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgen, als der griechische Historiker und General Thukydides Die Geschichte des Peloponnesischen Krieges schrieb. Dieses Werk schildert den Konflikt zwischen dem Peloponnesischen Bund (angeführt von Sparta) und dem Delisch-Attischen Seebund (angeführt von Athen) von 431 bis 404 v. Chr. Obwohl Thukydides’ Werk keine explizite Theorie der internationalen Beziehungen darstellt, enthält es zentrale theoretische Konzepte, die von Wissenschaftlern über die Jahrhunderte extrapoliert wurden:
- Die menschliche Natur: Nach Ansicht der Athener handeln Menschen egoistisch und sind nicht an moralische oder ethische Überlegungen darüber gebunden, was richtig oder gerecht ist. Stattdessen handeln sie primär aus Eigeninteresse, auf der Suche nach Selbstverherrlichung.
- Überleben des Stärkeren: Im Melier-Dialog erklären die Athener, dass in Ermangelung einer gemeinsamen Autorität zur Durchsetzung von Gerechtigkeit auf internationaler Ebene Macht die Ergebnisse internationaler Interaktionen bestimmt, sodass nur die Starken und Mächtigen überleben können.
- Machtgleichgewicht: Thukydides führt die zugrunde liegende Ursache des Peloponnesischen Krieges auf das sich verschiebende Machtgleichgewicht zwischen Athen und Sparta zurück. Er argumentiert, dass Spartas Angst vor der wachsenden Macht Athens sie in den Krieg trieb. Dieses Szenario wurde später von modernen Wissenschaftlern als „Thukydides-Falle“ bezeichnet, die das Potenzial für Konflikte hervorhebt, wenn eine aufstrebende Macht eine etablierte herausfordert.
- Konflikte zwischen Realisten und Liberalen: Im Melier-Dialog konfrontieren die Athener die Melier mit einer klaren Wahl: sich unterwerfen oder vernichtet werden. Die Athener, die die Prinzipien des Realismus verkörpern, drängen die Melier, die harten Realitäten der Machtpolitik anzuerkennen. Die Melier hingegen argumentieren aus einer idealistischen Perspektive und betonen Prinzipien von Gerechtigkeit, Fairness und gegenseitigen Verpflichtungen zwischen Staaten. Sie hoffen, den Krieg auf Basis dieser Prinzipien zu gewinnen, doch ihr Idealismus wird letztlich von der unnachgiebigen Logik der athenischen Macht zerschlagen, was zu ihrer Vernichtung führt.
Auch wenn Thukydides’ Erzählung oft mit realistischen Prinzipien übereinstimmt, ist es wichtig, zwischen den Ansichten seiner Charaktere und seiner eigenen Perspektive zu unterscheiden. Sein Verständnis von Macht und Ethik in den internationalen Beziehungen ist nuancierter als die überzeugenden Argumente der Athener im Melier-Dialog.
Machiavelli
Ein weiterer Autor, der den Realismus beeinflusste, war Niccolò Machiavelli, ein Philosoph aus Florenz. Er stellte die Idee infrage, dass Politik tugendhaft sein und dass ethische Standards Krieg und Staatsverhalten leiten sollten. In Der Fürst, veröffentlicht 1532, trennte er Politik von Ethik. Sein Argument lautete, dass das klassische westliche Politikverständnis unrealistisch sei, weil es zu hohe Ansprüche stelle. Anstatt sich darauf zu konzentrieren, wie das Leben sein sollte, konzentrierte sich Machiavelli darauf, wie politisches Leben tatsächlich funktioniert.
Zentral in Machiavellis Philosophie ist das Konzept der virtù, das sich erheblich vom klassischen Begriff der Tugend unterscheidet. Für Machiavelli bedeutete virtù Fähigkeit und Energie. Sie bedeutete auch die Fähigkeit, eigene Ziele zu erreichen. Gemeint waren also keine moralischen Tugenden wie Gerechtigkeit oder Selbstbeherrschung. Er befürwortete einen pragmatischen Ansatz in der Politik, der wirksame Handlungen auch dann rechtfertigte, wenn sie moralisch fragwürdig waren. Machiavellis Ideen führten zu einer Ideologie, die behauptet, dass Ethik in der Politik irrelevant sei und dass jedes Mittel — moralisch oder unmoralisch — gerechtfertigt sei, wenn es politische Ziele erreicht. Praktisch riet er Fürsten, alle notwendigen Mittel einzusetzen, um das Überleben ihres Staates zu sichern — andernfalls würden sie ihre Relevanz verlieren.
Im 16. Jahrhundert griff Kardinal Richelieu auf machiavellistische Ideen zurück, um das Konzept der „raison d’état“ zu entwickeln. Richelieu war Minister von König Ludwig XIII. von Frankreich. Das Konzept besagte, dass die Interessen eines Staates für sein Überleben notwendig seien und daher Vorrang vor individuellen Interessen haben sollten. Obwohl Frankreich eine katholische Monarchie war, bestand das Hauptanliegen des Landes damals darin, die Macht der Habsburger Dynastie einzudämmen, einem Rivalen in der europäischen Machtpolitik. So stellte Richelieu seine religiösen Überzeugungen hintan und schmiedete Allianzen mit protestantischen Staaten wie England und der Niederländischen Republik, um die Habsburger zu besiegen.
Hobbes
Im 17. Jahrhundert veröffentlichte der englische Philosoph Thomas Hobbes sein Werk Leviathan, ein Buch, das die klassischen und scholastischen Traditionen grundlegend herausforderte. Er schilderte den Menschen als individualistisch und von einem Verlangen nach Ruhm sowie einem „beständigen und ruhelosen Verlangen nach Macht um der Macht willen“ getrieben, das erst mit dem Tod endet. Seiner Ansicht nach fürchten Menschen den Tod und leben in einem anarchischen Naturzustand, in dem es keine Beschränkungen des menschlichen Verhaltens gibt. In einem solchen Szenario haben Menschen jeden Anreiz, sich gewaltsam zu verhalten — das heißt, sie befinden sich in einem Zustand eines dauerhaften Krieges, in dem „jeder Mensch gegen jeden“ kämpft:
- Sie müssen um knappe Ressourcen konkurrieren.
- Sie müssen präventiv handeln, um ihre eigene Sicherheit zu gewährleisten.
- Sie müssen andere dominieren, um ihre eigenen Überlebenschancen zu erhöhen.
Nach Hobbes wollen Menschen letztlich dem Naturzustand entkommen, indem sie sich einem Souverän — einem Staat — unterwerfen. Staaten entstehen somit durch einen Gesellschaftsvertrag, bei dem Individuen zustimmen, ihre Freiheit einzuschränken, um ihre Überlebenschancen zu erhöhen.
Zentrale Annahmen des Realismus
Nach Ansicht der Realisten sind Staaten die zentralen Elemente des internationalen Systems. Diese sind souveräne und rationale Akteure, die gemäß der Theorie des Soziologen Max Weber das Monopol auf die legitime Anwendung von Gewalt gegenüber ihren Bürgern innehaben. In der realistischen Denkweise werden Staaten als „Black Box“ oder „Billardkugel“ angesehen. Ihre inneren Bestandteile handeln geschlossen und reagieren auf äußere Einflüsse. Infolgedessen kollidieren sie miteinander. Daraus ergibt sich die Annahme, dass innerstaatliche Entscheidungsprozesse für die internationalen Beziehungen irrelevant sind.
Realisten glauben, dass das internationale System anarchisch ist — das heißt, dass es keine Instanz gibt, die hierarchisch über den Staaten steht. Ganz wie im hobbes’schen Naturzustand sehen sie Staaten als ständig darum kämpfend, ihr Überleben zu sichern, in sogenannten „Nullsummenspielen“ oder „Gewinn-Verlust-Spielen“, bei denen nationale Interessen eines Landes nur auf Kosten anderer Länder durchgesetzt werden können. Aus diesem Grund postulieren Realisten, dass Staaten eigenständig handeln müssen. Sie können sich nicht auf andere verlassen, um ihre eigene Sicherheit zu gewährleisten. Diese Idee ist als „Selbsthilfe“ bekannt. Dennoch sollte beachtet werden, dass einige Autoren wie Robert Jervis die Auffassung ablehnen, dass Kooperation zwischen Staaten unmöglich sei. Eine alternative Sichtweise besagt, dass Kooperation möglich ist, jedoch abhängig von Machtpolitik und Sicherheitsinteressen der Staaten.
Der Realismus unterscheidet zwischen High Politics und Low Politics:
- High Politics: Angelegenheiten, die für das Überleben des Staates von entscheidender Bedeutung sind, insbesondere nationale und internationale Sicherheitsfragen.
- Low Politics: Alle anderen Angelegenheiten, insbesondere wirtschaftliche, kulturelle oder soziale Belange.
Allgemein glauben Realisten, dass Krieg ein gültiges Instrument sowohl der High Politics als auch der Low Politics ist und sowohl für materielle als auch immaterielle Zwecke, wie etwa Prestige, geführt werden kann. In den Worten von Carl von Clausewitz, einem preußischen General, der lange vor der Geburt des Realismus starb: „Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.“
Carrs Kritik am Utopismus
Edward Hallett Carr (E. H. Carr) war der Begründer der realistischen Tradition innerhalb der Internationalen Beziehungen mit der Veröffentlichung seines Werkes The Twenty Years’ Crisis: 1919–1939 im Juli 1939. Der Titel bezieht sich auf die Zwischenkriegszeit und die Unfähigkeit, Hitler zu beschwichtigen und ihn vom Krieg abzuhalten.
Carr glaubte, dass Staaten die einzigen relevanten Akteure innerhalb des internationalen Systems seien und dass ihr internationales Handeln von Machtkämpfen motiviert werde. Er hielt internationale Institutionen für stets nachrangig gegenüber nationalen Interessen, da das Hauptanliegen der Staaten ihr Überleben sei.
Er formulierte eine scharfe Kritik an der liberalen Herangehensweise an internationale Beziehungen, die er als „Utopismus“ bezeichnete. Diese Perspektive betrachtet Krieg als Abweichung. Sie behandelt Frieden, soziale Gerechtigkeit, Wohlstand und internationale Ordnung als universelle Güter. Dagegen glaubte Carr, dass „Moralität nur relativ, nicht universell sein kann“. Seine Argumentation basierte auf der Beobachtung, dass Politiker oft die Sprache der Gerechtigkeit verwenden, um die eigenen nationalen Interessen zu verschleiern. Sie können diese Sprache auch nutzen, um andere Nationen zu diffamieren und Aggressionen zu rechtfertigen. Für Carr zeigte dies, dass moralische Ideen aus tatsächlicher Politik abgeleitet werden. Sie entstehen also nicht, wie Idealisten behaupten, aus universellen Normen.
Carr betrachtete liberale Werte lediglich als die Werte der Mächte, die mit dem Status quo zufrieden waren. Diese Mächte predigten Frieden, um ihre Sicherheit und Vormachtstellung zu bewahren, während unzufriedene Mächte dieselben Verhältnisse als ungerecht ansahen und sich auf den Krieg vorbereiteten. Um Frieden zu erreichen, forderte Carr, unzufriedenen Mächten Zugeständnisse zu machen, um die internationale Ordnung für sie erträglich zu gestalten. So bezog er sich häufig auf das nationalsozialistische Deutschland als einen Staat wie jeden anderen, der nicht allein durch Prinzipien und Institutionen besänftigt werden könne. Dennoch schlug er territoriale Zugeständnisse an Deutschland vor, um einen Zweiten Weltkrieg zu verhindern — etwas, das sich historisch als vergeblich erwiesen hat.
Ebenso kritisierte Carr scharf das Konzept des Freihandels. Seiner Meinung nach bevorteilte es jene Länder, die bereits ein hohes Entwicklungsniveau erreicht hatten. Er glaubte, dass Entwicklungsländer jedes Recht hätten, protektionistische Maßnahmen zu ergreifen, um ihre nationalen Interessen zu sichern.
Morgenthaus sechs Prinzipien des politischen Realismus
Hans Morgenthau war ein Flüchtling aus dem nationalsozialistischen Deutschland, der 1937 in die Vereinigten Staaten emigrierte, kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Er ließ sich von den Gedanken Thomas Hobbes‘ und Reinhold Niebuhrs, eines protestantischen Theologen und politischen Schriftstellers, inspirieren. In seinem 1948 erschienenen Buch Politics among Nations: The Struggle for Power and Peace entwickelte er eine Art biologischen Realismus, basierend auf der Annahme, dass „soziale Kräfte das Produkt der menschlichen Natur in Aktion sind“.
Seiner Ansicht nach ist der zentrale Aspekt der menschlichen Natur das animus dominandi — das egoistische Verlangen nach Macht und Dominanz. Innerhalb der internationalen Politik ist dieser Aspekt die Hauptursache für Konflikte zwischen Staaten, die stets um Macht kämpfen, um ihre Interessen zu verteidigen. Infolgedessen entstehe ein Machtgleichgewicht spontan durch die bewussten Handlungen jedes einzelnen Staates, der um sein Überleben ringt.
Morgenthaus Theorie basiert auf den „sechs Prinzipien des politischen Realismus“, die er im ersten Kapitel seines Buches vorstellte. Es handelt sich dabei um normative Ideen, die den Realismus innerhalb der internationalen Beziehungen systematisieren sollen:
- Die Politik, ebenso wie die Gesellschaft im Allgemeinen, wird von objektiven Gesetzen bestimmt, die ihre Wurzeln in der menschlichen Natur haben: Menschen haben einen natürlichen Drang, einander zu dominieren — eine allgemeine Regel, die seit den klassischen Philosophen aus China, Indien und Griechenland unverändert geblieben ist. Im Innern eines Staates wird das animus dominandi durch Gesetze, Polizei und Gerichte in Schach gehalten. Auf internationaler Ebene hingegen existieren solche Beschränkungen nicht.
- Das Konzept des Interesses wird im Sinne von Macht definiert: Alle Staaten handeln rational und berücksichtigen dabei ausschließlich ihre eigenen Interessen. Staatsmänner sollten ihre persönliche Moral oder ihre Vorlieben nicht der Verfolgung der Interessen ihres Staates in den Weg stellen. Zum Beispiel verfolgte Neville Chamberlain mit seiner Appeasement-Politik vermutlich ein gutes Motiv (die Erhaltung des Friedens), doch letztlich scheiterte sie. Im Gegensatz dazu handelte Winston Churchill im Sinne der nationalen Macht und war damit deutlich erfolgreicher.
- Macht und Interesse sind universell definiert, variieren jedoch je nach Zeit und Ort: Macht umfasst nicht nur militärische, sondern auch kulturelle und wirtschaftliche Macht. Die Formulierung der Außenpolitik eines Landes kann durch dessen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Kontext beeinflusst werden, was wiederum seine Interessen bestimmt.
- Universelle moralische Prinzipien können nicht auf das Handeln von Staaten angewandt werden: Das Verhalten von Staaten ist von den jeweiligen Umständen abhängig, in denen sie sich befinden. Während Individuen frei sind, moralische Prinzipien in ihrem eigenen Leben zu befolgen, sollten Staaten stets so handeln, wie es ihrem Überleben am dienlichsten ist, selbst wenn dies moralischen Prinzipien widerspricht.
- Die moralischen Bestrebungen einer bestimmten Nation können nicht mit den moralischen Gesetzen des Universums gleichgesetzt werden: Alle Nationen neigen dazu, ihre eigenen Prinzipien und Interessen mit universellen Werten gleichzusetzen. Das ist jedoch ein Trugschluss. Staaten sollten ihre politischen Entscheidungen anhand ihrer eigenen Interessen treffen und dabei versuchen, die Interessen anderer Staaten zu berücksichtigen. Das bedeutet, dass Staaten gemäß der politischen Konsequenzen ihrer Handlungen maßvoll agieren und nicht aus moralischen Überlegungen heraus.
- Die politische Sphäre ist autonom: Im Gegensatz zu anderen Denkschulen betrachtet der Politische Realismus politische Interessen ausschließlich im Hinblick auf Macht, während andere Bereiche (z.B. Ökonomie, Recht oder Moral) ihre Interessen auf jeweils eigene Weise interpretieren. Politische Realisten kennen ökonomische, rechtliche und moralische Denkweisen, ordnen sich diesen jedoch nie unter.
Fazit
Der Realismus entstand als Reaktion auf das Scheitern des Liberalismus in der Zwischenkriegszeit und griff ältere Argumente über Macht, Konflikt und politische Notwendigkeit auf. Autoren wie Edward Carr und Hans Morgenthau hoben die anarchische Natur des internationalen Systems und wiederkehrende Machtkämpfe zwischen souveränen Staaten hervor. Während des Kalten Krieges wurde das realistische Denken besonders einflussreich, da Sicherheitsfragen in der internationalen Politik dominierten. Heute sind der Klassische Realismus, der Neorealismus, der Neoklassische Realismus und der Kritische Realismus wichtige Strömungen des realistischen Denkens in den internationalen Beziehungen. Diese Ansätze bleiben für das Verständnis internationaler Politik nützlich, stehen aber zugleich unter Kritik durch andere Theorien der internationalen Beziehungen.